|
Wochenendseminar "Dummy A-F" im Sauerland am 10. und 11.April 2010
An diesem Wochenende tourte Andreas Stünkel nach Herscheid, um die Anhänger des Dummy-Sports auch im Sauerland zu trainieren. Mit dabei natürlich Alia und Aspy, die beim Training und Demonstrationen nicht fehlen dürfen.
Durch die begrenzte Teilnahme von nur 5 Teilnehmern wurde dieses Seminar zu einem exklusiven Intensivseminar, das alle Teilnehmer begeistert hat. Die Hunde (alles Labrador Retriever) waren zwischen 1,5 und 3 Jahren alt.
In einem wünderschönem Revier mit Wildacker und verschiedenen Arten von Wald kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten.
Obwohl das Seminar für gute A bis F-Hunde ausgeschrieben war, hatten dieTeilnehmer ein sehr gutes F-Niveau, so dass fast ausschließlich ohne Leine gearbeitet werden konnte. Dank unserer netten Gastgeber durften wir jederzeit schießen, wovon wir regen Gebrauch gemacht haben.
Hier ein Bericht über die Aufgaben, Fotos gibt es in der Bildergalerie.
100m Voran Halbsichtig einen Berg hinauf 1. Durchgang ohne Verleitung, beim 2. Durchgang fiel entweder vor dem Schicken oder auf dem Rückweg eine Verleitung. Diese wurde dann, nachdem ein 3. Mal Voran geschickt wurde geholt. Doppelmark Diagonal 30m + 70m in Brombeersträucher + 1x Blind (Memory) Es konnte wahlweise erst das kurze oder das lange Mark geholt werden. Dann wurde auf das Blind geschickt und zum Schluss das übrige Mark. Einzelmarkierung Der Werfer stand hinter einer Anhöhe, so dass die Hunde weder ihn noch den Fallbereich sehen konnten. Distanz etwa 60m. Manche Hunde haben die Aufgabe auf Anhieb bewältigt andere brauchten ein paar Versuche bis sie die nötige Sicherheit hatten. Einzelmarkierung mit mehreren Geländeübergängen
Eine Aufgabe für Experten! Obwohl die Distanz nicht sehr groß war und der Fallbereich und die Flugbahn gut zu sehen waren, entpuppte sich diese Aufgabe als sehr schwierig. Die Hunde mussten durch ca. 20m Sumpf, über umgestürzte Bäume und dann auch noch durch einen Bach um dann nochmal 20m den Berg hinauf. Aus der Line - Standtreiben im Wald + Mark im Wasser Zuerst fand das Standtreiben etwa 20m links neben der Line statt. Nachdem das Treiben zu Ende war wurde ein Mark in 70m Entfernung ins Wasser geworfen (90° zum Treiben). Der Hund, der links stand musste nun zuerst ein Dummy aus dem Treiben holen und durfte dann das Wassermark apportieren. Es wurde die Aufgabe nun für alle Hunde wiederholt, wobei der arbeitende Hund immer auf die linken Position gesetzt wurde. Das Treiben wurde nicht wiederholt; alle nachfolgenden Hunde wurden also mehr oder weniger in die Frei Verlorenen Suche geschickt. Walk Up mit 3 Hunden Zuerst wurde über einen kleinen Teich hinweg für jeden Hund ein Dummy als Memory-Voran geworfen. Die Line entfernte sich nun vom Teich. Links neben der Line viel ein Mark über einen Graben - Fallbereich nicht sichtig. Dieses Mark wurde von dem Hund links aus der Line sofort gearbeitet, parallel wurde der rechte Hund in den Wald zur Frei-Verlorensuche geschickt. Erst als die beiden Hunde wieder da waren wurde der mittlere Hund über den See auf das Memory geschickt. Hier meinten einige Hunde besonders schlau zu sein und wollten den See umlaufen, sie unterschätzen allerdings den Schlamm der sich neben dem See befand. Einen Moment dachte ich schon wir müssten eingreifen und eine Rettung organisieren aber die Hunde quälten sich aus eigener Kraft hindurch. Nach jedem Durchgang wurden die Positionen durch getauscht und die Entfernung zum Teich vergrößert.
Einzelmark - Schleppe In 20m Entfernung wurde ein Mark geworfen. Der Hunde wurde nun weggedreht und das Dummy etwa 10m weitergezogen. Die Hunde liefen nun auf die Fallstelle und arbeiteten von dort aus selbständig die Spur zum Dummy. Einzelmark 50m Steilhang hinauf. Der Höhenunterschied betrug mindestens 25m. Die Aufgabe wurde von Resten gefällter Bäume erschwert, so dass die Hunde nicht den direkten Weg laufen konnten. Ende des 1. Tages. Wir ließen den Tag bei einem zünftigen Essen im Hotel ausklingen. Am Sonntag arbeiteten wir in einem Wald in dem Kyrill seinerzeit ganze Arbeit geleistet hatte. Überall lagen umgestürzte Bäume herum welche die Sicht und das Laufen der Hunde behinderten. 2 Hunde stehen nebeneinander 1. Mark mit dem Launcher auf 2 Uhr 2. Beschossenes Mark auf 7Uhr 3. Dummy wird an Schnur von rechts nach links in den Wald gezogen 4. In ca. 60m liegt geradeaus ein Blind (Die Hunde hatten keine Ahnung) Gearbeitet wurden vom rechten Hund das 1. Mark, vom linken Hund das 2. Mark parallel, anschließend wurde der rechte Hund auf das Blind und der linke auf die Schleppe geschickt. Jeder Hund arbeitete aus jeder Position. Für einen Hund war die Aufgabe zu leicht. Dieser wurde erst auf das Blind geschickt und dann auf das Mark. Doppelmark in einer Linie 20+60m. Unwegsames Gelände. Fallbereich vom hinteren Dummy nicht sichtbar. Einzelmark 15m Der Hund wurde nun weggedreht und das Dummy in einem Erdloch versteckt Einzelmark 15m + Suche Der Hund wurde nach dem Mark in die entgegengesetzte Richtung in die Suche geschickt. Währenddessen wurde das Mark auf einen Baum gelegt. Nach der Mittagspause ging es nun auf die Wiese vom Vortag. Die Wiese war ungefähr 400m lang und bis zu 100m breit. Am Rand befand sich auf der einen Seite Laubwald auf der anderen Brombeersträucher. Das Gelände war außerdem sehr hügelig, mit Wildspuren durchzogen und von 2-3 Geländeübergängen durchteilt. Für den Nachmittag stand nun Walk-Up auf den Stundenplan. Alle Hunde gingen nun in einer Line. Neben geschätzen 120 Marks, die teilweise direkt, teilweise als Memory gearbeitet wurden seien noch 2 Besonderheiten erwähnt. Zum einen mussten die Hunde an Lockenten vorbei über einen Zaun und zum anderen wurden die Fallbereiche vom Vortag heute als Blind benutzt.
|